Wanderung mit dem Naturschutzbund NABU durch den Heimbach-Weiser-Stadtwald.

 

Der NABU-Gruppe Neuwied und Umgebung lud zu einer Wanderung durch den

herbstlichen Stadtwald ein.

Unter Leitung des zuständigen Revierförster Ralf Winnen ging es am Treffpunkt Heidegraben los. Erste Station war der nach historischem Vorbild nachgebaute Teil der

als Weltkulturerbe anerkannten römischen Limesanlage, diese wurde ausführlich erklärt. Störend empfand man hierbei den vorhandenen Schilderwald, der sich sicherlich sinnvoller gestalten ließe.

Weiter ging es am Limes entlang, wobei Ralf Winnen die heutige moderne Waldwirtschaft erklärte.

Die Stadt Neuwied gehört zu den größten kommunalen Waldbesitzern in

Rheinland-Pfalz und ist nach Aussage von Ralf Winnen bestrebt durch die Mischwaldwirtschaft  und Naturverjüngung das Ökologische und Ökonomische Gleichgewicht zu erhalten. Auch der hohen Zahl von Wanderern und Freizeitaktivisten ist man von Seitender Forstverwaltung bestrebt durch eine sinnvolle Wegeführung

entgegenzukommen.

Nach etwa 2 Stunden und reger Diskussion wurde der Rundgang beendet mit der Meinung,

das man mal wieder allerhand dazu gelernt hat und die Wanderung im nächsten Jahr

wiederholen sollte.

Förster Ralf Winnen bei der Erklärung der nachhaltigen Waldwirtschaft
Förster Ralf Winnen bei der Erklärung der nachhaltigen Waldwirtschaft

 

NABU informiert sich über die Pflege und Entwicklung im

Naturschutzgebiet „Auf der Hardt“.

 

Der NABU - Neuwied und Umgebung begrüßt die Entwicklung des Naturschutzgebietes.

Die derzeitige Pflegemaßnahmen sind ein großer Erfolg.

Zu verdanken ist diese Entwicklung den Bemühungen des Biotopbetreuers Günter Hahn,

gleichzeitig NABU-Mitglied, und Reiner Schulz von der unteren Naturschutzbehörde.

Die ca. 25 Personen konnten sich bei dem von Günter Hahn geführten Rundgang durch das Naturschutzgebiet „Auf der Hardt“ vom Fortschritt der Pflegemaßnahmen und der Schönheit der Streuobstwiesen überzeugen.

In der vergangenen zwei Jahren ist sehr viel geleistet worden: Ein Großteil der unsachgemäßen und hässlichen Gatterzäune (über 10 km in dem kleinen Gebiet!) sind beseitigt und durch landschaftsgerechte Weidezäune in größeren Einheiten ersetzt worden, die für das Naturschutzgebiet unverträgliche, ganzjährige Schafhaltung wurde ausgeschlossen und 145 alte Obstbäume erhielten einen Pflegeschnitt.

Die NABU-Vorsitzende Ursel Wischnat hofft, dass auch in den nächsten Jahren die Akteure

auf der Hardt genügend Durchhaltevermögen haben, um auch noch weitere Arbeiten

durchzuführen.

Nach Auskunft von Günter Hahn ist der heutige gute Zustand der artenreichen Wiesen der nachhaltigen Beweidung mit Kaltblutpferden und der jahrelangen manuellen Pflege durch die Biotopbetreuung zu verdanken.

Als kritischen Punkt sieht der NABU jedoch die vorhandene Fischteichanlage an der Moorbach-Mündung in die Wied, bestehend aus einer großen sowie zwei kleineren Hütten und einem Plumpsklo.

Der NABU zeigt sich entsetzt über den derzeitigen unhaltbaren Zustand in einem Naturschutzgebiet und appelliert an die zuständigen Behörden, sich um diese Zustände

zu kümmern und die Rechtmäßigkeit der Anlage zu prüfen.

 

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