Vogelkundliche Exkursion durchs Engerser Feld

 

 

Der NABU Neuwied und Rengsdorf hatte zu der diesjährigen ornithologischen Exkursion

durchs Engerser Feld eingeladen. Heinz Strunk übernahm mit viel Sachverstand die Führung.

Los ging es am ehem. Pionierhafen zur ersten Station gegenüber dem AKW Mühlheim - Kärlich wo es am Kühlturm ein Wanderfalkenpaar zu beobachten galt.

Empfangen wurde die Gruppe durch ein vielstimmiges Vogelgezwitscher wobei sich die Nachtigallen besonders anstrengten. Auf der ca. dreistündigen Rundwanderung wurden 27 Nachtigallenstandorte gezählt.

Weiter ging es zur Beobachtung gegenüber dem Urmitzer Werth, hier war die Bruttätigkeit der Schwarzmilane, Graureiher und Kormorane im vollen Gange.

Bemerkenswert war auch die außergewöhnlich große Anzahl von Rauch-, Mehl- und Uferschwalben die im Tiefflug über dem Rhein ihre Nahrung aufnahmen.

Am Kannsee entlang ging es zum Steinsee wo außer den hier üblichen Wasservögel noch einige, für unsere Region eher selten Vogelarten wie Flussuferläufer, Alpenstrandläufer, Grünschenkel und Austernfischer beobachtet werden konnten.

Der Abschluss bildete eine Gesamtübersicht von der Aussichtsplattform auf das eingezäunte Beweidungsgebiet der Heckrinder (Auerochsen).

Als Gesamtbeurteilung wurde festgestellt, das sich das Engerser Feld aus ornithologischer Sicht sehr gut entwickelt, da wir bei unserem Rundgang 62 verschiedene Vogelarten registrieren konnten. Als großen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung sehen wir die Beweidungsmaßnahme und somit eine großflächige Beruhigung der Natur, die unserer Vogelwelt zugute kommt.    

Wir werden auch in kommenden Jahren diese Exkursionen durchführen und hoffen, diese positive Entwicklung auch weiterhin beobachten zu können.

 

 

 

Vogelbeobachtung im Engerser Feld,         Foto: Detlef Wischnat
Vogelbeobachtung im Engerser Feld, Foto: Detlef Wischnat
Austernfischer am Steinsee,  Foto: Heinz Strunk
Austernfischer am Steinsee, Foto: Heinz Strunk

 

 

 

Wanderung im Naturschutzgebiet auf der Hardt ein voller Erfolg.

 

ALTWIED. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die zahlreich erschienenen

Naturfreunde vom Stand der Entwicklung im NSG „auf der Hardt“ überzeugen.

Eingeladen hatte der Naturschutzbund NABU im Kreis Neuwied.

Vom Treffpunkt Burg Altwied ging es unter Leitung des Biotopbetreuers Günter Hahn

durch ein artenreiches und naturbelassenes Waldstück entlang der Wied zu einer Hangwiese die in Ihrer vollen Pracht stand. Hahn erklärte dass diese Wiese sehr Artenreich aber auch sehr pflegeintensiv in Bezug auf eine aufkommende Verbuschung ist. Danach ging es in das ca. 35 ha. große Beweidungsgebiet. Hier konnte man das Ergebnis des in den letzen Jahren erfolgten Erhaltungsschnitts der Obstbäume sowie der Beweidungsmaßnahme mit Kaltblutpferde begutachten.

Nach Auskunft von Günter Hahn ist der heutige gute Zustand der artenreichen Wiesen dernachhaltigen Beweidung mit Kaltblutpferde und jahrelange manuelle Pflege durch die Biotopbetreuung zu verdanken.

Positiv ist auch zu bewerten das viele Vogelarten wie Gartenrotschwanz, Grünspecht,

Mittel - und Kleinspecht, die auf Streuobstwiesen zu Hause sind, wieder vermehrt beobachtet werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es aus Sicht des Naturschutzes und der begeisterten Zustimmung der vielen Wanderer eine Erfolgsgeschichte ist.

Zu Hoffen bleibt, dass noch weitere Flächen in eine so positiv bewertete Maßnahme eingebunden werden können.  

 

 

Exkursion auf der Hardt,  Foto: Detlef Wischnat
Exkursion auf der Hardt, Foto: Detlef Wischnat
Helmknabenkraut im NSG-auf der Hardt,  Foto: Günter Hahn
Helmknabenkraut im NSG-auf der Hardt, Foto: Günter Hahn

Wanderung zu den Schwarzmilanen im Engerser Feld.

 

NEUWIED. Der NABU im Kreis Neuwied hatte zu einer Wanderung am 29.07.11 zu den

Sammelplätzen der Schwarzmilane und den Beweidungsflächen mit Heckrindern

geladen.

Mit viel Sachverstand wurde den zahlreichen Teilnehmern von dem Biologen und

Biotopbetreuer Günter Hahn die Besonderheiten des Engerser Feldes und seine wichtige Funktion für den Naturschutz am Mittelrhein erklärt.

Los ging es am ehemaligen Pionierhafen und führte die Naturliebhaber entlang des Rhein zum Beobachtungspunkt gegenüber des Urmitzer Werth.

Hier konnten Sie ein am Mittelrhein wohl einmaliges Naturschauspiel beobachten.

Ca. 200 – 300 Schwarzmilane ( Bild ) haben das Naturschutzgebiet Urmitzer Werth als

Zwischenstation auf Ihrem Zug nach Afrika ausgewählt.

Bei herrlichem Abendlicht war Dieses, jedes Jahr für wenige Tage wiederkehrende,

Schauspiel sehr gut zu beobachten.

Nachdem Günter Hahn auf die positive Entwicklung des Rheinuferstreifens und die gute Auswirkung auf die heimische Vogelwelt hingewiesen hat ging es weiter zu der

von der Fam. Kurz betreuten Beweidungsfläche mit Heckrindern (Rückzüchtung des Auerochsen). Von der Beobachtungsplattform aus konnten die Teilnehmer sich einen

Gesamteindruck von der beweideten Fläche verschaffen.

Einen Höhepunkt gab es noch, als Manuela Kurz mit einem Lockruf die sonst scheuen

Tiere anlockte und die zur Zeit auf der Weide befindlichen 23 Heckrinder angetrabt kamen.

Günter Hahn wies zum Abschluss der Wanderung nochmals auf die Wichtigkeit der

Beweidungsflächen und die damit verbundene gute Auswirkung auf den Fortbestand und die Entwicklung der doch sehr zahlreichen Vogelarten im Engerser Feld hin.

 

Diese Exkursion wird wegen des großen Interesses jedes Jahr in der letzten Woche im

Juli vom NABU durchgeführt.

Schwarzmilane im NSG-Urmitzer Werth,  Foto: Günter Hahn
Schwarzmilane im NSG-Urmitzer Werth, Foto: Günter Hahn

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