NABU baut mit Schulklasse Nisthilfen für unsere Vogelwelt

Es war mal wieder soweit um an einen Aktionstag mit der 4. Klasse der Grundschule

Heddesdorfer Berg unter Leitung der Klassenlehrerin Carmen Wischnat, Nistkästen für unsere Vogelwelt zu bauen.

In diesem Jahr waren Nisthilfen für Höhlenbrüter wie Meisen, Kleiber, Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper und Sperling u.a. an der Reihe.

Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Künstliche Nisthilfen sind da sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind oder an Gebäuden geeignete Brutnischen fehlen. Außerdem macht das Bauen von Nistkästen einfach Spaß und eignet sich darum auch hervorragend, um Kinder und Jugendliche mit Tieren und deren Lebensweise vertraut zu machen.

Am Ende war jeder mit dem Ergebnis seiner Arbeit zufrieden und durfte den Nistkasten mit nach Hause nehmen, um ihn im Garten oder sonstig günstigem Standort aufzuhängen und zu beobachten.

Ein voll ausgebuchter Nistkasten ist allerdings nur dann zu erwarten, wenn der Garten naturnah gestaltet ist und die Vögel entsprechend Nahrung finden.


Fotos: Detlef Wischnat

Deutsch -Türkische Jugendgemeinschaft Bendorf auf der Concordia-Sandhalde aktiv.

 

Für die Kinder der Deutsch-Türkischen Jugendgemeinschaft Bendorf war der 17. März ein aufregender Tag. Sollten heute doch die selbstgebauten Nisthilfen für Kohl - und Blaumeisen, sowie für den Gartenrotschwanz aufgehängt werden.

Nachdem man die günstigsten Standorte ausgesucht hatte, ging es mit viel Eifer und mit Hilfe einiger Eltern ans Werk.

Der Spaß bei der Aktion war sehr groß, aber es steht auch ein anderer Gedanke, wie die beiden Initiatoren der Gruppe Herr Josef Eick und Frau Fatma Sönmez betonen, im Vordergrund.

Jedes Kind soll die Patenschaft über den von Ihm gebauten und aufgehängten Nistkasten übernehmen und somit die Verantwortung für Kontrolle und Reinigung.


Fotos: Winfried Scholz

Aufräumaktion am 03.03.2012

auf der vereinseigenen Concordia-Sandhalde

 

Vor Beginn der Vegetationszeit war es mal wieder nötig, die ca. 5 ha große Beweidungsflächen von allerlei Unrat und Schrott zu reinigen.

Dieses sind noch Hinterlassenschaften des Vorbesitzers, der Thyssen-Krupp AG.

Die Thyssen-Krupp A.G. betrieb hier die Concordia Eisengießerei und entsorgte

an dieser Stelle den nicht mehr verwendbaren Formsand, natürlich einschließlich

aller anfallenden Abfallprodukte, die von Zeit zu Zeit wieder sichtbar werden.

7 ehrenamtliche Helfer gingen mit viel Freude ans Werk und sorgten dafür, dass

die Beweidungstiere nicht zu Schaden kommen und die Flächen sich weiter zum Nutzen

der Natur entwickeln können.



Fotos: Heide Bollen


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