Spinnenjagd auf dem Rheinsteig am 26.08.2012

 

Am Sonntag den 26. August war es endlich so weit unsere am 03. Juni ins Wasser gefallene Spinnenjagd nachzuholen.

Dipl. Biologe Volker Hartmann als Spinnenexperte gab zum Anfang an Hand einiger

mitgebrachter Exemplare eine Einführung in die Welt der Spinnen.

Mit Becherlupe und Regenschirm (zum Aufsammeln der eingefangenen Spinnen) bewaffnet ging es auf verschlungene Pfade in die Leutesdorfer Weinberge.

Hier durfte jeder nach Herzenslust ein paar Spinnen fangen und zur Artbestimmung vorzeigen.

Hartmann erklärte, dass es an den warmen Hängen der Weinberge über 300 Arten von

Spinnen und Spinnentiere gibt. Für einige Arten ist Leutesdorf das nördlichste Verbreitungsgebiet.

Bemerkenswert war hier die Entdeckung einer Tapezierspinne, die in einem gesponnenen

Schlauch lebt und dort auf Beute wartet. Dieser Schlauch kann bis 40 cm unter die Erde reichen und endet in einer Kammer.

Nach 2,5 Stunden spannender Jagd war man wieder am Ausgangsort wo Volker Hartmann

den Häutungsvorgang einer Vogelspinne erläuterte und hierbei die Haut eines handgroßen

Exemplares zeigte.



Fledermausnachtwanderung in Altwied am 24.08.2012 

 

Altwied. Auch in diesem Jahr hatte der NABU im Kreis Neuwied zu einer                     Fledermausnachtwanderung eingeladen. Den zahlreich erschienenen Fledermausfreunden

erklärte Dipl. Biologe Volker Hartmann an Hand von Schautafeln die Lebensweise der bei uns vorkommenden Arten.

Nachdem der theoretische Teil beendet war und es langsam dämmerte, ging es mit Taschenlampen bewaffnet los, man wollte ja schließlich auch Originale sehen.

Beim Gang durch Altwied konnte man viele Schlafplätze der Fledermäuse in den Spalten der Fachwerkhäuser entdecken. Wie Hartmann erklärt sind Diese für die Arterhaltung sehr wichtig, da sie auch als Kinderstube dienen.

Um die einzelnen Arten erkennen zu können nimmt man einen Fledermausdetektor zu Hilfe,

mit dem die Ultraschalllaute der Fledermäuse für den Menschen hörbar gemacht werden.

Jede Art hat ihren eigenen Frequenzbereich, so dass sie durch den Detektor bestimmt werden kann. Die Wanderung ging an der Wied entlang bis zur Anglerhütte am Stausee wo die Teilnehmer mehrere Fledermausarten bei ihrer Jagd nach Futter beobachten konnten.

Zum Abschluss wies Hartmann darauf hin, das jeder etwas zum Erhalt, der auch für den Menschenwichtigen Insektenvertilger tun kann, indem er nicht alle Ritzen und Fugen am Haus abdichtet.

Etwas mehr Verständnis für unsere heimischen Flugsäuger nahm jeder mit auf den Heimweg.  


 

Wanderung am 27.07.2012 zu den Schwarzmilanen im Engerser Feld.

 

NEUWIED. Der NABU im Kreis Neuwied hatte zu seiner jährlichen Wanderung zu den

Sammelplätzen der Schwarzmilane und den Beweidungsflächen mit Heckrindern geladen.

Nachdem man einen heftigen Regenschauer abgewartet hat, ging es zuerst zur Aussichtsplattform am Hafensee, auf der Biotopbetreuer Günter Hahn mit ein paar Worte zur Einleitung die Besonderheiten des Engerser Feldes und seine wichtige Funktion für den Naturschutz am Mittelrhein erklärt.

Das Wetter meinte es anschließend gut und der Weg führte die Naturliebhaber entlang des Rheins zu den Beobachtungspunkten gegenüber des Urmitzer Werth.

Hier konnten Sie ein am Mittelrhein wohl einmaliges Naturschauspiel beobachten.

ca. 200 Schwarzmilane haben das Naturschutzgebiet Urmitzer Werth als Zwischenstation auf Ihrem Zug nach Afrika ausgewählt.

Bei herrlichem Abendlicht war Dieses, jedes Jahr für wenige Tage wiederkehrende Schauspiel sehr gut zu beobachten.

Nachdem Günter Hahn auf die positive Entwicklung des Rheinuferstreifens und die gute Auswirkung auf die heimische Vogelwelt hingewiesen hat, ging es weiter zum Steinsee.

Hier waren zahlreiche Wasservogelarten zu beobachten.

Zum Abschluss wurden die Teilnehmer mit einem herrlichen Sonnenuntergang über dem Steinsee belohnt.

Diese Exkursion wird wegen des großen Interesses jedes Jahr in der letzten Woche im Juli vom NABU durchgeführt.


NABU – Wanderung am 02.06.2012 auf der Schmidtenhöhe bei Koblenz 

 

 Zu einer vogelkundlichen Wanderung auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Schmidtenhöhe hatte die NABU - Kreisgruppe Neuwied und Bendorf eingeladen.

Unter fachkundlicher Führung von Heinz Strunk ging es vom Eingang Denzerheide

in die seit 2009 vom NABU mit Taurusrindern und Konik-Pferden beweidete Kernzone.

Die zahlreich erschienenen Naturfreunde konnten sich hier vom Fortschritt und vom

Erfolg des Beweidungskonzepts der insgesamt 130 Hektar großen Naturschutzfläche überzeugen.

Als Erfolg ist zu bewerten, das sich über 400 Pflanzenarten darunter auch seltene Orchideen - und 136 Vogelarten wie Neuntöter, Baumpieper und Wespenbussard, sowie zahlreiche Amphibien angesiedelt haben.

Was früher die Panzer erledigten, die Offenhaltung der Landschaft, wird heute durch die Beweidung erreicht und dadurch die Verbuschung verhindert.

Viele von den Kettenfahrzeugen erzeugte und mit Regenwasser gefüllte Fahrspuren, sowie angelegte Tümpel bieten einen idealen Lebensraum für Amphibien und Insekten.

Nach 3 Stunden intensiver Beobachtung und voller neuer Eindrücke, waren alle von

der positiven Entwicklung überzeugt, das die Beweidung einen wesentlichen Beitrag zur

Beruhigung der Natur, sowie auch der Pflanzen und Vogelwelt zugute kommt.

 


Konik-Pferde im Nov. 2009
Konik-Pferde im Nov. 2009

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