Exkursion mit dem DLRG-Siegen ins Brexbachtal


Am Freitag den 06. Mai veranstaltete der NABU-Neuwied und Umgebung e.V.

mit Jugendlichen des DLRG-Ortsgruppe Siegen eine Exkursion ins Brexbachtal in

Bendorf.

Unter Leitung des Biologen Dr. Johannes Leonhard sollte den Jugendlichen

im Alter von 8-12 Jahren im Rahmen eines Zeltlageraufenthalts erklärt werden,

wie funktioniert eigentlich Natur.

Als erstes war eine Bachuntersuchung fällig.

Hier waren alle doch sehr erstaunt, was so alles an Kleintiere in einem intakten

Bach rumkrabbelt, man konnte auch so manches igitt beim Anblick von Blutegel

hören. In einer Schüssel konnten Larven der Steinfliege, Eintagsfliege, des      Feuersalamanders oder auch Bachkrebse, Plattwürmer und Bachforellen gezeigt werden.

Weiter ging es zu den Wildkräutern.

Es gibt in der Natur eine Menge Wildkräuter die essbar sind oder woraus man sich

einen leckeren Tee brühen kann.

Hier gab es viel zu zeigen und zu erklären, einschließlich einiger Kostproben.

Es wurde auch darauf hingewiesen, Wildkräuter nur zu pflücken die man genau

kennt und vor dem Verzehr gut zu waschen. Es gibt es auch einige giftige Exemplare.

Nach etwa 3 Stunden endete die Exkursion und man war sich einig, mit viel Spaß         eine Menge gelernt und gehabt.  

 


Exkursion ins Kehlbachtal

Zaunkönig

Fotos: Günter Hahn

Amselweibchen


Am Samstag, dem 16. April, bot der NABU Neuwied und Umgebung e.V. unter der Leitung der Ornithologin Heide Bollen eine vogelkundliche Exkursion ins Kehlbachtal bei Neuwied-Feldkirchen an.

Nachdem sich zahlreiche interessierte Teilnehmer gegen 18:00 Uhr am Parkplatz  am Wasserpark eingefunden hatten, begann die Wanderung. Das Kehlbachtal ist ein naturbelassenes Bachtal mit altem Baumbestand. So finden sich dort auch zahlreiche Vögel ein, die jetzt im Frühjahr ihre unterschiedlichen Gesänge erschallen lassen.

Heide Bollen machte die Teilnehmer immer wieder auf die Stimmen einzelner Sänger aufmerksam, wobei es gar nicht so einfach war, aus dem Abendkonzert ein bestimmtes Lied heraus zu hören. Zu jedem Vogel gab es spannende Informationen. So eröffnet das Rotkehlchen mit seinem perlenden Gesang schon morgens vor Tagesanbruch das Vogelkonzert und beschließt es abends als letzter Sänger nach Einbruch der Dunkelheit. Und wer hätte gedacht, dass unser kleiner Zaunkönig eine so laute und kräftige Stimme hat?

Leider beendete einsetzender Regen, der immer stärker wurde, die Wanderung frühzeitig. In der Schutzhütte am Wasserpark trafen sich alle Teilnehmer zum Abschluss. Es wurden noch viele Fragen gestellt, z.B. ob man an einem leeren Vogelnest erkennen könne, welcher Vogel darin wohnt. Das ist tatsächlich oft der Fall, aber der angehende Vogelkundler hat damit ein großes Lernfeld vor sich.

Und macht der Regen den Vögeln etwas aus? Den meisten nicht, denn ihre Federn sind Wasser abweisend. Nur die Eulen, die ihren lautlosen nächtlichen Flug einem besonders weichen Gefieder mit einer speziellen Federstruktur verdanken, müssen sich zum Brüten ein trockenes Plätzchen suchen und fliegen bei Regen nicht.

Nach der Beantwortung einiger weiterer Fragen, auch zum Naturschutz allgemein, ging es dann zurück zum Parkplatz. Hier konnten die Teilnehmer noch den Veranstaltungskalender der NABU-Gruppen des Westerwaldes, Koblenz und Neuwied mitnehmen. Heide Bollen nahm gern zahlreiche Geldspenden für den Naturschutz und den Dank der trotz des Regens zufriedenen Teilnehmer entgegen.

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