Die Projektgruppe Streuobstwiesen in Oberbieber und der NABU-Neuwied und Umgebung e.V.

 

haben sich zum Thema gemacht, die noch vorhanden Streuobstwiesen im Rahmen des Stadtteilkonzepts Oberbieber zu pflegen und wenn möglich durch Neupflanzungen zu ergänzen.

 

Streuobstwiesen prägen auch in Oberbieber seit langem den Orts Charakter und binden das Dorf in die sie umgebene Landschaft ein.

 

Damit erfüllen Streuobstwiesen wichtige ökologische und soziale Funktionen.

 

Begonnen hat es mit einer Schneideaktion im Jahr 2012, hier wurden 100 Stück alte

Hochstammbäume, wo es lohnenswert war, fachlich mit einem Erhaltungsschnitt versehen.

 

Diese Aktion wurde im Jahr 2013 fortgesetzt, hier waren noch mal 117 Bäume an der Reihe.

 

Bezahlt wurde beides zu 75% aus Fördermitteln des Landes und zu 25% aus privaten Spenden aus der Dorfgemeinschaft.

 

Altbäume, wo ein Erhaltungsschnitt nicht lohnenswert war, wurden als totes Gehölz

stehen gelassen, um Vögel ( Specht und Co. ) sowie Insekten eine Nahrungsgrundlage zu geben.

 

Da sich allerdings noch große Lücken im Gesamtbild der Streuobstwiesen auftun und die Bestände insgesamt überaltert sind, sind Neupflanzungen unbedingt nötig, um die Streuobstwiesen auf Dauer zu erhalten.

 

Den Anfang machten wir im Januar 2014, wo die ersten 12 Hochstammbäume alter Apfelsorten gepflanzt wurden.

Wichtig war hierbei, da die Pflanzungen innerhalb einer Pferde-Beweidungsfläche lagen, einen stabilen Schutz um die Bäume herum zu bauen.

 

Wir von der Projektgruppe und vom NABU hoffen, das die Pflanzaktionen in den nächsten Jahren weitergehen kann und uns noch ein paar fleißige Hände helfen werden.

 

 

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